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Kolumbien
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Kolumbien - Kultur


In Kolumbien leben heute über 43 Millionen Einwohner.

Mehr als zwei Drittel davon in Städten, hauptsächlich in den Tälern des Río Cauca und des Río Magdalena sowie an der Küste des karibischen Meeres. Alleine im Raum Bogota ca. 8 Millionen.

 

Fast 60 Prozent der  Kolumbianer sind Mestizen, welche sowohl spanische als auch indianische Vorfahren haben.

Die zweitgrösste Gruppe ist die der Weißen mit europäischen Vorfahren und einem Anteil von ca. 20 Prozent.

Weiterhin leben noch Mulatten , Schwarze, Zambos (schwarze und Indianer als Vorfahren) und ungefähr 20 000 Ureinwohner in Kolumbien.

Die indigene Bevölkerung Kolumbiens besteht aus über 80 ethnischen Gruppen mit 64 unterschiedlichen Sprachen. Seit 1991 werden die indigenen Rechte verfassungsmässig anerkannt.

 

Genau so vielfältig wie die Struktur der Bevölkerung zeigt sich diejenige der Kultur.

Die unterschiedlichen Traditionen der Ureinwohner, Afrikanern und Spanier bewirken faszinierende Werke in Kunst, Literatur und Musik.

 

Die kolumbianische Musik vereinigt sowohl die afrikanischen Rhythmen des karibischen Meeres als auch die liebliche Andenmusik.

Die Musik der karibische Küste wo viele Afro-Kolumbianer leben, ist geprägt durch Stile wie der Cumbia wo Trommel und Flöte den Rhythmus bestimmen. Ganz anders klingt dagegen die Andenmusik,  die eher schwermütig und traurig erklingt.

Im ganzen Land beliebt ist auch der Salsa, Merengue und natürlich die modernen Klänge aus Pop und Rock.

 

Viele interessante Steinskulpturen, Töpfereien und Kunstwerke aus Gold in einer Fertigkeit, die von langer Tradition zeugen .

Im weltbekannten Goldmuseum von Bogota sind Tausende der herausragendsten Kunstwerke aus Gold und Diamanten zu bestaunen.

Beliebt sind auch die  handgewebten Mochilas (Handtaschen) und Hängematten der Wayúu-Indianer die auf der Halbinsel La Guajira leben.

 

Bei weitem nicht der Einzige, aber wohl bekannteste kolumbianische Schriftsteller ist Gabriel García Márquez der 1982 den Nobelpreis für sein grosses Werk bekam. Sein Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" ist ein faszinierender Einblick in das "andere" Kolumbien.