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Geschichtliches zu Lima


Festung San Felipe Callao

Hier am Riamac legte Francisco Pizarro zwei Jahre nach der schändlichen Tötung von Atahualpa den Grundstein zu einer neuen Stadt und nannte sie "Stadt der Könige". Erst später wurde sie nach dem Flussnamen Riamac in Lima umgetauft.

 

Schon bald nach ihrer Gründung erstrahlte die Stadt in Ruhm und Glanz. Lima wurde die Haupstadt der spanischen Kolonien die sich von Kolumbien, Ecuador, Peru und Bolivien bis über die heutigen Grenzen von Argentinien und Chile erstreckten.

 

Die herausragendsten, spanischen Künstler wurden mit der Aufgabe betraut, Lima zu verschönern. Die unter Pizarro vermessenen, grosszügigen Grundstücke (Solares) wurden an die ersten Einwohner verteilt. Als die Einwohnerzahl stieg, verkauften die Grundbesitzer den überflüssigen Teil ihrer Grundstücke und Lima wurde städtisch. Die durch hohe Mauern umzäunten, alten peruanischen Häuser besassen Tore aus Zedernholz und einen gepflasterten Innenhof mit  irdenen Gefässen voller Blumen, Sträuchern und Schlingpflanzen.

 

Die auf dem Gold der Inkas entstandene Stadt wurde jahrelang durch den Inka Capac belagert, bis er durch die Übermacht der spanischen Armee in die Berge zurückgedrängt wurde.

 

Die immer schwächer werdenden Angriffe der Inkas waren aber nicht der alleinige Grund, der die Macht der Spanier erschütterte. Der Kampf um Macht und Ruhm in den eigenen Reihen war gefährlicher.

In Lima liess Pizarro seinen Kampfgefährten Diego de Almagro, ohne den er das Reich der Inka nie erobert hätte, hinrichten.

Almagros Sohn rächte sich und ermordete mit einer Schar von Freunden, Pizarro im Jahre 1541. Das Gold und Blut der Inkas wurde zu seinem Fluch.

 

Im Hafen von Lima, Callao, begann der berüchtigte Pirat Sir Francis Drake eine erfolgreiche Reihe von Raubzügen.

Mit seinem Schiff "Golden Hind" überwältigte er spanische Schiffe die mit Schätzen aus der neuen Welt beladen waren.

 

In Lima herrschte ein straffes Regime, bis zu dem Tag als die argentinische Befreiungsarme unter General San Martin die Stadt eroberte und die letzte Bastion der spanischen Krone brach.

Kaum war die junge Republik ausgerufen ging der Kampf um Macht weiter. In den ersten hundert Jahren  sassen fünfzig Präsidenten im prächtigen Palast von Lima.