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Argentinien - Geschichte


..bis zur Unabhängigkeit.

 

Lange bevor die ersten Europäer an der argentinischen Küste landeten, lebten mehrere indigene Völker im heutigen Argentinien. Einige zogen als Nomaden durch die weite Pampa. Andere Stämme, die Diaguita und die Guarani, betrieben auch Land und Viehwirtschaft.

Insbesondere die Diaguita, welche im Nordwesten Argentiniens und der Atacama Region von Chile siedelten, erreichten durch Einfluss der Inka beachtliche architektonische Fähigkeiten. Eine der grössten archäologischen Attraktion von Argentinien, die Befestigungsanlage von Quilmes, zeugt davon.

 

Obwohl mehrere Stämme von den Inkas unterworfen wurden, vermochten die Diaguita grosse Teile ihres Gebietes gegen den mächtigen Nachbarn erfolgreich zu verteidigen.

Dieser erfolgreiche Widerstand machte es auch den spanischen Kolonisatoren sehr schwer, Argentinien zu erobern.

 

Konquistador

Als erster Weisser sah Amerigo Vespucci, welcher 1502 mehrere Monate an der brasilianischen Küste entlang nach Süden segelte, Argentinien.

 

Der Entdecker Juan de Solis segelte 1516 den Rio de la Plata hinauf und ging an Land. Aber lange konnte er sich nicht am neu entdeckten Gebiet erfreuen; kurz nach der Landung wurden er und seine Männer von Indianern überfallen. Solis sowie die meisten seiner Männer kamen dabei ums Leben.

 

Etwa zehn Jahre später unternahm Sebastian Cabot dieses Wagnis erneut, segelte den Rio del la Plata hinauf und erkundete fünf Monate das riesige Mündungsgebiet des Flusses. Er traf auf freundliche Indianer die der Expedition wertvolles Silber schenkten.

Cabot gab dem Fluss deshalb den Namen Rio de la Plata "Silberfluss".

Dieser Name, im lateinischen argentum, ergibt den schönen Namen Argentinien.

 

Die Gründung von Buenos Aires wurde durch den Wiederstand der indigenen Bevölkerung stark behindert. Erst um etwa 1580 war die Stadt einigermassen gesichert.

Trotz dieser erfolgreichen Verteidigung gegenüber den Spaniern wurde die Urbevölkerung nahezu ausgerottet. Dies vor allem durch die verschiedenen Krankheiten welche von den Europäern eingeschleppt wurden.

Obwohl dadurch die Gefahr für die Spanier immer kleiner wurde, war Argentinien nicht sehr beliebt. Das Hauptinteresse der habgierigen Konquistadoren lag im Reich der Inka und seiner vielen Schätze.

Buenos Aires war es verboten mit anderen Ländern zu handeln und die Stadt entwickelte sich zu einer Schmuggel-Hochburg. Erst nach 1759 lockerten die Spanier diese strengen Bestimmungen und Buenos Aires wurde zu einem offenen Hafen.

 

Im Jahre 1806 und 1807, als Spanien unter der Kontrolle Napoleons war, wurde Buenos Aires durch die Briten attackiert. Die Kolonie verteidigte sich ohne Hilfe durch ihr Mutterland und dies war Anstoss unabhängig zu werden. Die entgültige Unabhängigkeit erlangte Argentinien 1816.

 

 

Weitere Infos zur Geschichte unter www.wikipedia.de